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Internationalistisches Bündnis

Viele Ärzte bestehen trotz Befreiung auf die Maskenpflicht


Ärztliche Atteste auf Befreiung von der Maskenpflicht werden von vielen Ärzten ignoriert – das ist rechtswidrig!


Foto: https://regionalheute.de/befreiung-von-maskenpflicht-ausfuehrliches-aerztliches-attest-ist-notwendig-1607609320/

Es ist unverständlich, warum viele Ärzte darauf bestehen, dass Patienten eine Corona-Schutzmaske tragen, auch wenn diese aus medizinischen Gründen davon befreit sind. Mir ist bekannt, dass eine Patientin, die an einer schweren Lungenkrankheit leidet und deshalb von der Maskentragepflicht befreit ist (ärztliches Attest lag vor), in der Praxis eines Arztes in Bochum ständig eine medizinische Maske tragen musste. Andernfalls hätte der Arzt die Behandlung verweigert. Diese Patientin hatte Glück, dass sie nicht erstickt ist, denn sie leidet an COPD und zusätzlich an Astma.

Ich befürworte selbstverständlich die Maskenpflicht an bestimmten Orten bzw. in Behörden, dem ÖPNV usw. Es grenzt aber an Menschenrechtsverletzungen, wenn Menschen gezwungen werden, eine Maske zu tragen, die aus gesundheitlichen Gründen davon befreit sind. Das kann im Extremfall lebensbedrohlich sein!

Gerade Mediziner müssten das wissen! Die Ignoration eines Attestes einer ihrer Kollegen auf Befreiung von der Maskenpflicht steht im Gegensatz zu dem „Genfer Gelöbnis“, eine modernisierte Form des alten Schwurs „Eid des Hippokrates“. Ich rate den Betroffenen, sich über solche uneinsichtigen Ärzte bei der zuständigen Ärztekammer zu beschweren oder ggf. wegen Unterlassung auf Hilfeleistung zu klagen! Auf jeden Fall ist ein Arztwechsel zu empfehlen.

von Ulrich Achenbach, Bochum